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Prozeß gegen Andrea Klump
02.03.04 - Wegen eines weiteren Bombenanschlags muss Andrea
Klump erneut vor Gericht. Der Prozess beginnt am 22. April
vor dem OLG Stuttgart. Die 46jährige wird wegen versuchten
Mordes in 33 Fällen angeklagt. Die Bundesanwaltschaft
wirft ihr vor, Ende 1991 in Ungarn an einem Anschlag auf einen
Bus mit jüdischen Auswanderern aus der Sowjetunion beteiligt
gewesen zu sein. Andrea Klump war im Mai 2001 bereits wegen
des versuchten Anschlags auf einen spanischen NATO-Stützpunkt
1988 zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatte gestanden
und erklärt, dass Palästinenser ihre Beteiligung
erzwungen hätten. Dafür bekam sie Rabatt. Die erneute
Anklage beruht auf DNA-Spuren.
Berlin: 4.000 Daten im Nirwana
22.03.04 - Von den rund 300.000 Dateien, die im Januar durch
den Totalausfall des Datenservers im Rathaus Yorckstraße
betroffen waren, sind 4.000 unwiederbringlich verloren, teilte
der zuständige Stadtrat mit.
Nepal: Anschlag auf Haus des Innenministers
05.04.04 - Rebellen haben in Nepal einen Bombenanschlag auf
das Haus von Innenminister Kamal Thapa verübt. Thapa
hielt sich zur Zeit der Explosion in der rund 80 km entfernten
Hauptstadt Kathmandu auf. Laut Polizei wurden zwei Wächter
verletzt. Bei Kämpfen mit Regierungstruppen wurden unterdessen
mindestens sieben Rebellen getötet.
24 Jahre ohne Beweis im Knast
05.04.04 - Nach 24 Jahren Haft ist ein wegen Mordes verurteilter
Amerikaner aus Mangel an Beweisen aus dem Gefängnis entlassen
worden. Ich bin nervös und unsicher über die
Zukunft, aber froh, raus zu sein, sagte der 55jährige
Thomas L. Goldstein im kalifornischen Long Beach. Ein Drogenabhängiger
hatte ihn beschuldigt und dafür Strafmilderung bekommen.
Beweise gab es keine.
2.756 Todesurteile
07.04.04 - Im vergangenen Jahr wurden mindestens 2.756 Menschen
in 63 Ländern zum Tod verurteilt. In 28 Ländern
wurden 1.145 Verurteilte hingerichtet. 84% der Exekutionen
hätten in nur vier Ländern stattgefunden: China,
Iran, den USA und Vietnam.
Polizist wegen Volksverhetzung verurteilt
10.04.04 - Das Amtsgericht München hat einen Polizisten
wegen Volksverhetzung durch Verbreitung der Auschwitz-Lüge
zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt. Der 54-jährige
Oberkommissar hatte im Mai 2003 gegenüber Polizeianwärtern
den Holocaust als Erfindung der Juden bezeichnet.
Vertriebenen-Büro verwüstet
13.04.04 - Unbekannte drangen über Ostern in die Geschäftsstelle
des Bundesverbands der Vertriebenen in Bonn ein und setzten
sie unter Wasser. Laut Polizei rissen die Täter Waschbecken
raus und ließen Wasserhähne laufen.
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