.: Hallo :.

Thursday, den 04.12.2008 - 02:03



.: online :.

»Editorial
»Online NEWS
»Ergänzungen zu Artikeln


.: zeitung :.

.: index :.
» alle Druckausgaben
» Materialien: Ergänzungen zu Artikeln
» Autor/innen-Index
» Foto-Index
» Editorial-Index
» SoOderSo-Webwatcher
» ...

.: service :.

» Impressum
» Vertrieb
» An die Redaktion
» Artikel schreiben
» Infodienst abonnieren
» SUCHEN

 
Zeitung für internationale Solidarität für die Freiheit der politischen Gefangenen!
So oder So - Die Libertad!-Zeitung - Nr. 8 / Frühjahr 2001 - Seite 8
Kurznachrichten
[ Inhalt Nr. 8.]
Kurznachrichten

Brasilien: Massenaufstand in Gefängnissen
19.02.01 - In 29 Gefängnissen des Bundesstaates Sao Paulo war es den Gefangenen gelungen Höfe und Dächer zu besetzen und knapp 7.000 „Geiseln" zu nehmen. Während der allgemeinen Besuchszeit begann der koordinierte Aufstand in allen Gefängnissen. Die Polizei behauptete, die Besucher/innen seien als Geiseln genommen worden. Tatsächlich sammelten sich auch vor den Gefängnissen tausende von Angehörigen und protestierten gegen die Polizei. In einigen Knästen kam es zu Schießereien zwischen Gefangenen und Wärtern bzw. der Polizei. Mit dem Aufstand protestierten die Gefangenen gegen die Überbelegung der Gefängnisse, die insgesamt miserablen Haftbedingungen und die Zwangsverlegung von Gefangenen. Bei der Niederschlagung des Aufstands nach 30 Stunden kamen mindestens 12 Menschen ums Leben. Eine „befreite" Geisel beschuldigte die Polizei, drei Gefangene hinterrücks erschossen zu haben. Im Oktober 1992 waren bei einer Gefängnisrevolte 111 Gefangene umgekommen.

Festung Europa, Abteilung Hessen
19.02.01 - Die staatlichen Maßnahmen haben erreicht, dass immer weniger Flüchtlinge in Hessen Schutz vor Krieg, Verfolgung oder Hunger finden können. Die Zahl der Asylbewerber/innen sank im Jahr 2000 auf die niedrigste Zahl seit 1984. Aus diesem Grund wird auch das Erstaufnahmelager in Gießen und das Büro des Bundesamtes für die Anerkennung von Flüchtlingen geschlossen. Insgesamt gelang es nur 5.600 Flüchtlingen nach Hessen zu kommen.

Deutschland: Telekom wirbt mit KZ-Slogan
21.02.01 - Um für Produkte des Hauses zu werben verwendete die Telekom den Spruch „Jedem das Seine", den die Nazi am Tor des KZ Ausschwitz anbrachten. In 15-millionenfacher Auflage wurde die Broschüre verteilt. Dem Telekom-Sprecher fiel als Entschuldigung nichts besseres als die „Unwissenheit der Werbetexter" ein.

Schwunghafter Handel mit Folterwerkzeugen
26.02.01 - amnesty international startete eine Kampagne gegen den Handel mit Folterinstrumenten. ai registrierte in den vergangenen zwei Jahren in 22 Ländern die Produktion von oder den Handel mit Elektroschockwaffen und anderen Folterwerkzeugen. Dazu zählen auch Fußeisen, gezähnte Daumenfesseln und Pfeffergas. Führend sind die USA mit 97 Produzenten, aber auch in Deutschland werfen 30 Firmen solche Ausrüstungen auf den Markt.

Argentinien: Amnestie für Militärdikatur aufgehoben
06.03.01 - Nach jahrelangem Kampf von Menschenrechtsgruppen hat jetzt ein Bundesrichter die Amnestie für Verbrechen der Armee während der Militärdiktatur zwischen 1976 und 1983 aufgehoben. In den 80er Jahren hatte die Regierung zwei Amnestie-Gesetze für Militärs verabschiedet, wovon 1.200 Soldatenn und Offiziere profitierten.

weitere Kurznachrichten auf Seite 16


[ document info ]
CopyLeft © Libertad! / Dokument zuletzt geändert am 11.03.2006 - 18:19
[HOCH]Artikel empfehlendrucken
Interessiert an mehr Infos von u. über Libertad! - Abonniere den elektronischen So oder So-Infodienst

CopyLeft © SoOderSo & Libertad!