.: Hallo :.

Thursday, den 20.11.2008 - 07:26



.: online :.

»Editorial
»Online NEWS
»Ergänzungen zu Artikeln


.: zeitung :.

.: index :.
» alle Druckausgaben
» Materialien: Ergänzungen zu Artikeln
» Autor/innen-Index
» Foto-Index
» Editorial-Index
» SoOderSo-Webwatcher
» ...

.: service :.

» Impressum
» Vertrieb
» An die Redaktion
» Artikel schreiben
» Infodienst abonnieren
» SUCHEN

 
Zeitung für internationale Solidarität für die Freiheit der politischen Gefangenen!
So oder So - Die Libertad!-Zeitung - Nr. 7 / Herbst 2000 - Seite 1
Palästina: Das Soweto Israels
[ Inhalt Nr. 7.]
Palästina: Das Soweto Israels

Innerhalb der jetzt vierwöchigen Intifada fanden bisher 170 Palästinenser den Tod. Darunter dutzende Kinder von 2 bis 14 Jahren. Die Zahl der Verletzten ist unbekannt. Bisher starben auch 14 Israelis. Auch das ist eine Folge der Diplomatie des „Freien Westens" und ihres „Camp-David-Friedens“: die Palästinenser ließen sich nicht zwingen, Bedingungen zu akzeptieren, die ihnen nur 22 Prozent des von der UNO vorgesehenen Teilungsplans von 1948 zugestehen. Der Rest soll für immer von Israel annektiert bleiben. „Das was mir gehört, gehört mir, über das, was Dir gehört, darüber werden wir einen Kompromiss abschließen“, so charakterisierte der israelische Friedensaktivist Uri Avnery Baraks Position. Auch das Recht auf Rückkehr der Flüchtlinge lehnte Barak ab und war zu keiner Entschuldigung bereit. In der „Jerusalemfrage“ schlugen die USA derart provokative Teilungspläne der Altstadt vor, dass fassungslos Jasser Abed Rabbo, der palästinensische Minister für Kultur und Information, erwiderte: „Also gut, aber ich warne Sie. Der Aufruhr, den das in der gesamten arabischen und muslimischen Welt hervorruft, wird tausendmal schlimmer sein als die Unruhen nach der Eröffnung des Tunnels unter der Altstadt von Jerusalem, die Netanjahu 1996 beschlossen hat." Aber offensichtlich hatten sich alle verkalkuliert - die Intifada ist kein taktisches Manöver Arafats für Verhandlungen zur Ausrufung des palästinensischen Staates, sondern eine aus Enttäuschung und Zorn gewachsene Rebellion in den palästinensischen Homelands. Bundeskanzler Schröder versicherte Barak in Israel, die Ausrufung eines palästinensischen Staates zu boykottieren. Der Kanzler folgte damit Clinton, der zuvor gedroht hatte, die Botschaft der USA von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, falls Arafat konsequent bleiben sollte. Die Atttitüde von Kolonialherren.
siehe auch Seiten 3, 10 und 11


[ document info ]
CopyLeft © Libertad! / Dokument zuletzt geändert am 11.03.2006 - 18:19
[HOCH]Artikel empfehlendrucken
Interessiert an mehr Infos von u. über Libertad! - Abonniere den elektronischen So oder So-Infodienst

CopyLeft © SoOderSo & Libertad!