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So
oder So - Die Libertad!-Zeitung
- Nr. 2 / Januar 1999 - Seite
7
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UNTERSTÜTZT
DIE SPENDENKAMPAGNE 1000 x 100
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EIN AUFRUF
ZUR MITHILFE
Für
das weltweite Treffen für die Freiheit politischer Gefangener 1999 in
Berlin (1.-5. April)
UNTERSTÜTZT
DIE SPENDENKAMPAGNE 1000 x 100
Ostern 1999,
an 4 Tagen wird es in Arbeitsgruppen und Diskusssionsveran-staltungen um gegenseitige
Information und Fragen der Solidarität gehen: Politische Gefangene in
Friedensverhandlungen und unter Verträgen (Palästina, Nordirland),
im Krieg (Kurdistan/Türkei, Kolumbien, Peru), nach Militärdiktaturen
(Chile, Argentinien, Brasilien, Südkorea, Philippinen), in den Industriemetropolen
nach dem vorläufigen Ende bewaffneter Fundamentalopposition (Italien,
BRD). Wie ist ihre Lage und was ist zu tun? Was ist die Antwort auf die Zerstörung
von Würde und Identität? Was ist Moral und was ist Recht? Was verlangt
internationale Solidarität heute?
Dazu eingeladen
sind VertreterInnen aus Befreiungs- und Basisbewegungen, Menschenrechts- und
Angehörigenorganis-ationen, Anwaltsvereinigungen und Basisgruppen.
Zur Vorbereitung
hat sich ein internationales Komitee konstituiert. Zusammen arbeiten: Die
Angehörigenorganisation Gestoras Pro Amnistía, die im Baskenland
für die politischen Gefangenen kämpft - Repräsentanten der
verfolgten IHD-Menschenrechtsvereine in der Türkei/Kurdistan - ADAMEER,
die palästinensischen Organisation, die für die Rechte der Gefangenen
eintritt, die der Vertrag von Oslo ausgeklammert - Das Coordinamente Mumia
Abu Ja-mal, ein italienweiter Zusammenschluß der Solidarität für
das Leben des vom staatlichen Henker bedrohten afroamerikanischen Ex-Black
Panther und Journalisten Mumia Abu Jamal - Libertad/Organisationskomitee,
die Initiative aus Deutschland für die Freiheit politischer Gefangener.
Wir brauchen
eure Hilfe für diese Initiative. Deshalb unsere Kampagne:
1000 MENSCHEN
GEBEN JEWEILS 100 DM. ALS ZEICHEN DER SOLIDARITÄT, DER SYMPATHIE UND
UNTERSTÜTZUNG.
Sonst geht
es nicht. Die Gründe, sie liegen in der Natur der Sache. Politische Gefangene
haben keine öffentliche Stimme. In Deutschland schon gar nicht. Das beweist
die Geschichte. Entsprechend ist die finanzielle Hilfe von Stiftungen und
Verbänden gering. Öffentliche Gelder gibt es nicht. Die Kosten dagegen
sind: ca. 35.000 DM alleine für die Tagungsstätte, Übernachtungen,
Verpflegung und Übersetzungsanlagen. Flugtickets und Informationsmaterial
noch nicht mitgerechnet.
Nicht um
Gewinn geht es, sondern um Deckung der Kosten. Wir, die wir dieses Treffen
vorbereiten, werden weder bezahlt noch bezahlen wir uns selbst.
Solidarität
ist nichts abstraktes. Wir bitten um konkrete Mithilfe. Wir versprechen: Das
Geld wird verantwortungsvoll eingesetzt. Diejenigen, die im direkten Gespräch
nach einer Spende fragen, sie haften mit ihrem Namen für die korrekte
Verwendung. Bei Interesse verpflichten sie sich, weiterhin zu informieren
über Ergebnisse und Schlußfolgerungen der Berliner Konferenz. Steuerlich
absetzbare Spendenquittungen können wir nicht ausstellen. Solidarität
mit politischen Gefangenen hat in Deutschland keine anerkannte Gemeinnützigkeit.
Spenden könntet ihr direkt, oder aber den Überweisungsträger
ausfüllen.
FREIHEIT
FÜR DIE POLITISCHE GEFANGENEN !
Das internationale
Vorbereitungskomitee
aus dem
Baskenland, Palästina, Italien, der Türkei/Kurdistan und Deutschland
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