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So
oder So - Die Libertad!-Zeitung
- Nr. 2 / Januar 1999 - Seite
7
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WORK-IN-PROGRESS
Zusammenfassung
des Vorschlags der Vertreter der baskischen Gestoras Pro Amnestia
über die Ausrichtung der Arbeitsgruppenstruktur.
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WORK-IN-PROGRESS
Zusammenfassung
des Vorschlags der Vertreter der baskischen Gestoras Pro Amnestia über
die Ausrichtung der Arbeitsgruppenstruktur.
Grundsätzliche
Bezugspunkte:
1. Situation
der politischen Gefangenen, Einschätzung ihrer gegenwärtigen Situation,
Organisationen Kämpfe, Verletzung ihrer Rechte usw.
2. Befriedung
oder Befreiung, Einschätzungen von Erfahrungen in Friedens- oder Übergangsphasen,
Rolle von politischen Gefangenen in diesen Prozessen und deren Auswirkung
auf die Situation der Gefangenen (von Amnestie zur Befriedung ohne Befreiung)
3. Vertiefen
der Beziehungen, Netzwerk zwischen Organisationen und Suche nach Mechanismen
zur Erweiterung internationaler Zusammenarbeit.
Vorschläge
für die Arbeitsgruppen
AG 1.
Anwälte, Jurist/innen-Organisationen
- Einschätzung
von Gefängnisverordnungen und der Verletzung der Menschenrechte von Gefangenen.
Perspektive
der Gesetzgebung in den jeweiligen Ländern, besonders Notstands- und
Sondergesetze, -gerichte.
- Problematik
des Exils, Rechts auf Asyl
- Frieden
oder Gerechtigkeit. Einschätzung von Wahrheitskommissionen, Auswirkungen
von Friedens- oder Übergangsprozessen auf die Rechte der Gefangenen.
- Verhältnis
zwischen Anwälten und Juristen und ihren Organisationen.
- Gerichtliche
und quasi gerichtliche internationale Mechanismen zur Denun-zierung von Menschenrechtsverletzungen
(Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Ausschuß gegen
Folter, usw.)
AG 2.
Angehörige
- Selbstverständnis
von Angehörigen der Gefangenen, Probleme bei Besuchen von Gefangenen,
zusätzliche Strafen.
- Verschwundene
und die Straflosigkeit für die Täter.
- Erfahrungen
der Angehörigen bezüglich Solidarität und Unterstützung
für ihre Kämpfe auf internationaler Ebene. Möglichkeiten der
Zusammenarbeit und Chancen.
AG 3.
Frauen und Knast
- Spezifische
Merkmale ihres Kampfes, ihrer Situation und Repression.
- Erfahrungen
weiblicher politischer Gefangener in Friedensprozessen und nach jahrelanger
Inhaftierung.
- Möglichkeiten
feministischer Organisationen zur Zusammenarbeit.
AG 4.
Ehemalige Gefangene und ihre Organisationen
- Gesellschaftspolitische
Bedeutung der Existenz von politischen Gefangenen vom Standpunkt früherer
Betroffener.
- Erfahrungen,
Kampf um die Anerkennung des politischen Status, Kriegsgefangene, usw. Kämpfe
für ihre Rechte, gegen Isolationshaft, allgemeine und konkrete Kampfmethoden.
- Frieden
ohne Freiheit. Erfahrungen von Gefangenen aus Organisationen, die sich aufgelöst
haben.
- Solidarität
und Beziehungen zwischen verschiedenen Gruppen von Gefangenen.
AG 5.
Gefangene aus sozialen Kämpfen, allgemeine politische Repression
AG 6.
Solidaritätsorganisationen
(gleiche
Fragestellungen)
- Gesellschaftspolitische
Bedeutung von politischen Gefangenen. Was bedeutet der politische Status?
- Benutzung
von Gefangenen durch die Regierung als politische Geisel und als ein Mittel
der Erpressung.
- Andere
Gruppen von Repressionsopfern ( Flüchtlinge, Deportierte, unter Arrest
Gestellte,...) und die Einschätzung ihrer Situation.
- Frieden
ohne Freiheit, kann er ausgehandelt werden?
- Erfahrungen
von Gefangenen aus aufgelösten Organisationen.
- Amnestie,
Freiheit mit Würde?
- Möglichkeiten
und Hemmnisse bei der Arbeit von Solidaritätsorganisationen auf internationaler
und Solidaritätsebene.
- Internationaler
Kampftag für die politischen Gefangenen.
- Stärkende
Beziehungen zwischen Soli-daritätsorganisationen und die Idee, ein internationales
Gremium zur Koordination einzurichten. Internationale Organisierung?
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