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So
oder So - Die Libertad!-Zeitung
- Nr.1/November 1998 - Seite
7
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Erklärung
des internationalen Treffens in Buenos Aires
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Buenos Aires,
den 14. September 1998
Erklärung
des Internationalen Treffens für die Politischen Gefangenen
Angesichts
der ungerechten und schwerwiegenden Situation, welche die politischen Gefangenen
in der Welt quält, den Verletzungen ihrer elementarsten Rechte, weil
sie Opfer widersinniger Urteile sind, die in keinster Weise den einfachsten
juristischen Prinzipien standhalten und in einigen Fällen von Richtern
ohne Gesicht, wie im Falle Perus, abgeurteilt werden:
Wir, die
in Buenos Aires, Argentinien, vom 12. bis 14 September, versammelten humanitären
Organisationen, die der Verteidigung der umfassenden Menschenrechte verpflichtet
sind, sind der Zielsetzung des Erfahrungsaustausches, unter Einbeziehung der
Aktualisierung von Informationen und der Debatte von Arbeitsalternativen sowie
weiterer Organisationen, die für die Politischen Gefangenen kämpfen,
nachgekommen.
Wir sind
gleichfalls, ausgehend von der uns gemeinsamen Realität, zu der Schlußfolgerung
gekommen, daß die Politik des Neoliberalismus mit dem Knast - wenn nicht
mit dem Tod - jedwede Aktion unterdrückt, die sich gegen den Plan von
Hunger und Misere für die Völker dieser Welt wendet.
Demzufolge
haben wir unseren Willen bekräftigt diese vielfältige Ungerechtigkeit
anzuklagen und die Umsetzung folgender Vorschläge verabschiedet:
1) Angesichts
von Notsituationen der Politischen Gefangenen die höchste Wachsamkeit
(Roter Alarm) beizubehalten.
2) Die Situation
spezifischer Fälle, wie die der Personen, die schwere, in vielen Fällen
tödliche Erkrankungen erleiden und sich in Haft befinden, wie im Fall
Chiles, Perus, Puerto Ricos, dem Spanischen Staat usw., anzuklagen.
3) Eine
Delegation bestehend aus internationalen Organisationen zu organisieren und
nach Peru zu entsenden, um sich dort für die 7.000 Politischen Gefangenen
zu verwenden.
4) Eine
organisatorische Instanz zu schaffen, welche es den Anwälten unserer
Organisationen ermöglicht eine Arbeit über das Internationale Recht
zu initiieren.
5) Das Internationale
Treffen für die Politischen Gefangenen, das in Berlin, Deutschland, im
April 1999 stattfinden soll, zu fördern, dafür zu mobilisieren und
daran teilzunehmen.
6) Koordination
der Information.
7) Es wurde
ein fester Tag pro Woche für die dauerhafte Kommunikation festgelegt.
Es wird versucht, eine Website im Internet einzurichten, die es uns ermöglicht
die ganze Welt zu erreichen.
8) Wir haben
vereinbart den 10. Dezember als Internationalen Tag des Kampfes für die
Freiheit der Politischen Gefangenen festzulegen.
FREIHEIT
FÜR DIE POLITISCHEN GEFANGENEN!
Dolores
Lopaz und Veronica Brito Castro, ODEP - Organización de Defensa Popular
(Chile) - Mikel Korta, Gestoras Pro Amnistía (Pais Vasco - Espana)
- Gabrielle Hanka, Initiative Libertad (Alemania) - Teofilo Aparicuba, Casa
Andina de Solidaridad (Peru) - Dres. Aurea Rodriguez und Luis Nieves Falcon,
Comité Pro Derechos Humanos de Puerto Rico (Puerto Rico) - Breno Altman,
Maria Rodriguez de Assis Azevedo und Estala Aranha, Comité por la Liberación
de los Presos Políticos Internacionalistas (Brasil), Daniel Azevedo
und Gabriel Noronha Araujo, Conselho Estadual de Defesa Dos Dereitos da Pessoa
Humana (Brasil)- Gustavo Garcia, AFFAP (Estado Espaniol) - Lilia Diaz Herrera,
Rep. de las Prisoneras de Chile (Chile) - Nenina Boulliet und Nelida Rodriguez,
Comisión Argenita por la Libertad de los Presos Políticos (Argentina)
- Carlos Zamorano, Graciela Remblun, Hector Trajtemberg, Liga Argentia por
los Derechos del Hombre (Argentia) - Maria Baraldo und Carlos Orzaocoa, Comissión
Libertad a los Presos Polítzicos - Cordoba (Argentina).
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