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Logbuch
Was seit Oktober 2000 geschah:
[Artikel aus "deportation.class",
gemeinsame Zeitung von 'kein mensch ist illegal' und 'Libertad!' - Juni
2001, Seite 3]
14.10.00
Die Lufthansa erwirkt eine einstweilige Verfügung gegen zwei Plakate
aus der Internetausstellung. Als Reaktion darauf beginnt eine weltweite
Spiegelungskampagne. Die inkriminerten Plakate befinden sich weiterhin
im Netz <http://www.kmii-koeln.de>
2.11.00
Der Gewerkschaftstag der ÖTV fordert die im Lufthansa-Aufsichtsrat
sitzenden ÖTV-Mitglieder auf, sich gegen Abschiebungen einzusetzen.
15.11.00
Proteste bei der Lufthansa-Bilanzpressekonferenz in Frankfurt/Main.
2. bis 22.12.00
Bundesweite Aktionstage mit Aktionen in Köln, Münster, München,
Hamburg und Frankfurt/Main.
8.2.01
Die Pilotenvereinigung Cockpit veröffentlicht ihre neue Verbandsrichtlinie:
zukünftig sollen sich die Piloten vergewissern, dass die Passagiere
freiwillig fliegen und grundsätzlich keine gefesselten, sedierten
oder mit einem hohen Polizeiaufgebot begleiteten Personen mitnehmen.
17.2.01
Eine "Professorin" nutzt die "Wetten Dass ..."-Show
in Göttingen, um vor einem Millionenpublikum gegen die Abschiebepraxis
der Lufthansa zu demonstrieren
2.3.01
JungdemokratInnen und der Berliner Flüchtlingsrat eröffnen
die Deportation.Class Lounge auf der ITB.
18.3.01
Günter Jauch, Uschi Glas und Boris Bekker reagieren humorlos auf
eine Bilderserie, die sie und andere Prominente als AbschiebegegnerInnen
zeigen. Die Bemühungen ihrer Anwälte, die Urheber der Bilder
zu finden, verlaufen jedoch im Sande.
1.4.01
Die amerikanische KünstlerInnengruppe RTmark veröffentlicht
den legendären deportation.class-Flyer in englischer Sprache auf
ihrer Website <http://www.RTMark.com/luft>. Auch in Spanien und
Lateinamerika taucht eine neue Version des Faltblattes auf.
7.4.01
Zum 75. Jahrestag der Aufnahme des Lufthansa-Flugbetriebes erscheint
ein Faltblatt, das sich mit der Rolle der Lufthansa im Nationalsozialismus
befaßt und die sofortige Entschädigung der Lufthansa-Zwangsarbeiter
fordert.
28.4.01
Auf auf dem Warschauer Flughafen und bei der Eröffnung des Lufthansa-Büros
in der Warschauer Innenstadt wird gegen die Deportation.Class der Lufthansa
sowie für die sofortige Entschä-digung der ehemaligen ZwangsarbeiterInnen
demonstriert.
26.5.01
Demonstration auf dem Flughafen Rhein-Main zum Gedenken an den vor zwei
Jahren getöteten Aamir Ageeb.
20.6.01
On- und Offline Aktionen während der Aktionärsversammlung
der Deutschen Lufthansa AG in Köln.
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