Andreas Groß:
"Der Begriff "Panne" ist Teil der Desinformation..."

Wir haben genau den Punkt, den Thomas Kieseritzky eben dargestellt hat, gestern zusammen diskutiert. Ich halte die Erklärung im Rahmen dieser These von Thomas Kieseritzky für sehr eng und auf dem geschichtlichen und politischen Hintergrund dessen, was in Bad Kleinen geschehen ist, auch letztendlich für nicht ausreichend. Der geschichtliche Kontext, in dem Bad Kleinen steht, das ist die staatliche Praxis der Todesschüsse der vergangenen 23 Jahre. Petra Schelm, Georg von Rauch, Thomas Weisbecker, Werner Sauber, Willi Peter Stoll, Elisabeth van Dyck, Michael Knoll, lan McLeod und Günther Jendrian sind im Rahmen von Fahndungen gegen die RAF von Polizeibeamten erschossen worden. Die Praxis der Tötung von Oppositionellen durch die Polizei hat darüber hinaus in der Bundesrepublik Tradition. Am 11. Mai 1952 wurde der 20-jährige kommunistische Arbeiter Philipp Müller durch eine Polizeikugel in den Rücken erschossen. Philipp Müller hatte an einer Demonstration in Essen gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik teilgenommen. Anklage ist nie erhoben worden.
Das bekanntere Beispiel: Am 2. Juni 1967 wurde der Student Benno Ohnesorg durch einen Schuß des Polizisten Kurras in den Hinterkopf getötet. Kurras wurde wegen "Putativnotwehr" freigesprochen.
Dieser geschichtliche Kontext ist gegeben, wenn wir uns Bad Kleinen ansehen. Bad Kleinen ist über diese geschichtliche Dimension hinaus der blutige Ausdruck einer Politik, die sich in ihrem Vernichtungsinteresse auch in dem Verhältnis des Staates zu den politischen Gefangenen äußert. Alle politischen Gefangenen haben oftmals jahrelange Totalisolation hinter sich, was den Vorwurf belegt, daß die Sonderhaftbedingungen mit dem Ziel der Vernichtung der Persönlichkeit der Gefangenen angeordnet und ausgeführt werden.

Ich komme jetzt noch mal zurück auf die unmittelbare Sachebene von Bad Kleinen.
Uns als Anwälten von Ruth und Werner Grams liegen die Akten vor - endlich, nach so langer Zeit, wir haben über ein halbes Jahr dafür gekämpft. Es ist jetzt eine enorme Wühlarbeit, sich durch die Akten zu kämpfen und das aufzuspüren, was ganz gezielt verdunkelt und unterdrückt werden soll. Die Vernichtung der Beweismittel spielt darin eine ganz entscheidende Rolle; ihr entgegenzuwirken ist im Moment unsere Aufgabe.
Wir haben ein taktisches Problem: Wenn wir hier offen reden, geben wir Hinweise für Interessierte, die unserer Arbeit entgegenwirken werden. Wir machen uns einerseits keine Illusionen darüber, daß die Seite, die dagegensteht, über andere Mittel verfügt als wir, dennoch sind wir bemüht, selektiv vorzugehen und hier nicht das allerneueste zu präsentieren. Noch mal zur Vernichtung von Beweismitteln. Ich will einzelne Punkte noch mal kurz vorstellen und die Ausführungen von Ulla Jelpke ergänzen mit dem, was wir jetzt erst aus den Akten entnehmen konnten.
Wolfgang Grams ist in Lübeck verstorben. Es gibt die Anordnung, daß keiner Zugang zu seinem Leichnam hat außer dem BKA. Der Leichnam wird dementsprechend verschlossen, auch die eigentlich Zuständigen, die Landeskriminalbeamten aus Lübeck, haben keinen Zugang. Gegen 21 Uhr treffen die BKA-Beamten ein und beginnen mit der Reinigung des Körpers von Wolfgang. Unser jetzt beauftragter Gutachter sagt mir, es sei frappierend und verwunderlich, daß ein Mensch, dem man neun bis elf Schüsse aus einer Pistole nachsagt, der damit einen Polizeibeamten erschossen haben soll, selbst bei gründlicher Reinigung keinerlei Schmauchspuren an der rechten Hand gehabt haben soll. Aber zu dem Ergebnis sind alle Untersuchungen gekommen; es gibt keinen Schmauch an der Hand von Wolfgang Grams. Alle Kriminaltechniker haben mir gesagt, daß selbst bei einer relativ gründlichen Waschung einer Hand mit normaler Seife z.B. zumindest noch Restbestände von Schmauch zu finden sein müssen.
Ein weiterer Punkt der Spurenvernichtung sind die Versuche zur Sicherung der Kleidung der GSG 9-Beamten. Spätestens nachdem dieser schwere Vorwurf im Raum stand, war klar: Die Kleidung der potentiellen Mörder von Wolfgang Grams muß sichergestellt werden. Das hat die StA Schwerin auch erkannt, den Leiter der BGS-Truppe angerufen und darum gebeten, die Kleidung sofort sicherzustellen. Die Antwort war, daß die Männer alle in einem einwöchigen Urlaub seien, es gebe keine Möglichkeit, sie zu erreichen; die Kleidung würde nach der Rückkehr sichergestellt. Damit hat sich die StA Schwerin zufriedengegeben. Etwa 16 bis 18 Tage nach den Ereignissen in Bad Kleinen werden die Kleider sichergestellt - alle sind sie gewaschen!
Ein weiteres Problem ist die Waffe, die Wolfgang zugeschrieben wird. An ihr finden sich keinerlei Fingerabdrücke. Wir haben nachgeforscht, wann zuerst an der Waffe nach Fingerabdrücken gesucht wurde. Die Waffe wanderte noch in der Tatnacht nach Wiesbaden. Dort wurde sie beschossen, und wir können ziemlich sicher nachweisen, daß man erst nach der Beschießung anfing, nach Blut im Lauf zu suchen, es wurde auch etwas gefunden, was Blut gewesen sein könnte. Danach wanderte die Waffe nach Münster zu besagtem Professor Brinkmann. Der untersucht die Waffe auf serologische Spuren. Danach wird die Waffe in die Schweiz versandt. Nach einigen weiteren Untersuchungen in der Schweiz kommt die StA Schwerin auf die Idee, daß man ja mal nach Fingerspuren suchen könne; etwa drei Wochen nach Bad Kleinen wird die Waffe erstmals auf Fingerspuren untersucht, aber die Spuren sind so ausgedünnt, daß nichts mehr zu finden ist.
Das alles wird geschluckt, das alles sollen wir glauben, das alles sind Kriminalisten von Rang, wie wir wissen, die da am Werk sind.
Ein letztes Beispiel ist die Jacke dieses GSG 9-Beamten Nr. 6. Ich will nicht darauf abheben, daß die Jacke verschwunden ist, weil alles dafür spricht, daß das Verschwinden der Jacke dazu dient, daß Leute wie wir, die an der Aufklärung der Wahrheit arbeiten, in die Irre geführt werden sollen. Bevor die Jacke verschwand, wurden Spuren gesichert. Offiziell ist bis heute: Spuren von Wolfgangs Blut fanden sich am rechten Ärmel dieser Jacke. Das hat Prof. Brinkmann festgestellt, indem er Kreppband auf die Jacke geklebt und wieder abgezogen hat. Die auf dem Band haftenden Faserreste usw. hat er untersucht. Auch von der Vorderseite der Jacke hat er so Spuren gesichert, auch hier fand sich Blut, bei dem zwei von drei Merkmalen sicher mit dem von Wolfgang übereinstimmen. Brinkmann hat dieses Kreppband aber nicht gekennzeichnet, sodaß jetzt nicht mehr nachvollziehbar ist, von welcher Stelle genau diese Blutspuren stammen. Das hat dazu geführt, daß in allen weiteren Verlautbarungen nicht mehr davon die Rede war, daß auch auf der Vorderseite der Jacke Blut zu finden war.
Wir haben in dem Zusammenhang mit dem Vertuschen von Spuren immer wieder mit dem Begriff Panne zu tun. Dieser Begriff ist Teil der Desinformation und der Verdummung der Menschen, die etwas darüber erfahren wollen, was wirklich war. Der Begriff steht in unserem Sprachgebrauch dafür, zu sagen, daß etwas schiefgelaufen ist, was man eigentlich ganz anders machen wollte. Hier wollte niemand etwas anderes machen.

Ich komme jetzt zu den Zeugen.
Ich laß' die Kioskverkäuferin weg, die Problematik kennen wir. Ein wichtiger Zeuge, der uns bisher vorenthalten wurde, ist Zeuge Nr. 19, Herr Stock, BKA-Beamter; er saß im Stellwerk des Bahnhofs von Bad Kleinen. Wir sind auf der Suche nach Aussagen, die nicht von vorne bis hinten nur erfunden und erlogen sind. Bei den GSG 9-Zeugen gehen wir davon aus, daß jedes Wort erfunden und erlogen ist, und wir haben Beweise dafür. Bei dem Zeugen Stock verhält es sich etwas anders. Er fühlt sich kontrolliert durch die drei weiteren Personen, die mit ihm oben im Stellwerk anwesend sind. Von daher vermute ich, daß er sich weitgehend an die Wahrheit gehalten hat. Nach seiner Aussage steht er am offenen Fenster, guckt runter, sieht genau auf Gleis 4 und Teile des Bahnsteigs 4. Er sagt, daß eine Person, die auf Bahnsteig 4 stand, wie von ungeheurer Wucht getroffen rückwärts auf die Gleise geschleudert wurde. Zeitgleich befand sich eine Personengruppe ebenfalls in diesem Bereich. Zwei Personen springen ins Gleis, postieren sich links und rechts der Person und richten Waffen auf sie, alles wie ein Bewegungsablauf. Danach schweifen die Blicke des Zeugen ab ins Umfeld, was aus einem bestimmten Grund auch plausibel ist. Allein das, was er denkt sagen zu können, ohne seinen Kollegen zu schaden, ist verräterisch im Hinblick darauf, wer die eigentlichen Täter sind, die wir suchen. Wenn das stimmt, was er da beschreibt, dann stand Wolfgang Grams noch auf dem Bahnsteig 4, in irgendein Gefecht verwickelt mit den ihn verfolgenden GSG 9-Beamten, die ihn wohl in die Enge getrieben hatten, ihm nachsetzten. Er sagte, zeitgleich stand eine Personengruppe in unmittelbarer Nähe von Wolfgang Grams. Dann wurde Wolfgang auf die Gleise geschleudert, wohl durch eine Trefferwirkung; und er sagt, Wolfgang Grams blieb reglos in der Position, die er innehatte, nämlich rückwärts quer über die Gleise, liegen, bis Sekunden später diese zwei Beamten bewaffnet sichernd zu ihm sprangen. Auch dieser Beamte Stock hatte nicht beobachtet, wie es zu dieser Kopfverletzung kam. Aber die Beamten, die in dem Moment bei Wolfgang Grams standen, sagten später, als von dem Kopfschuß die Rede war, den habe er schon vorher gehabt

Es gibt noch den Zeugen Wohlfromm. Er meldet sich erstmals nach der Monitorsendung vom Donnerstag nach dem Sonntag. Er hat dort die Aussage der Zeugin gehört, die im Kiosk saß, und meint, daß das nicht stimmen könne. Er meldet sich am nächsten Tag nicht beim LKA oder der StA Schwerin, sondern beim BKA. Seine Aussage ist so, wie sich BKA und Bundesanwälte ihre Kronzeugen vorstellen. Wohlfromm hat enorme Detailkenntnisse und gibt mit Exaktheit die Version wieder, die man hören will. Dieser Zeuge ist für uns von besonderem Interesse. Er war kein unwichtiger Zeuge im Rahmen der Einstellung des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft.
Es gibt eine weitere Auffälligkeit in den Wahrnehmungen der BKA-Zeugen und der GSG 9-Zeugen. Letztere sprechen alle, soweit sie überhaupt Wahrnehmungen machen, davon, daß es einen Feuerstoß gab, und damit war die Schießerei beendet. Die BKA-Zeugen sagen ganz klar, daß anfangs zwei oder drei getrennte, abgesetzte Schüsse gefallen sind. Danach sei eine kurze, aber deutliche Pause eingetreten, dann sei eine ganz schnelle Sequenz von Schüssen gefolgt.
Noch kurz etwas zu den Gutachten. Bevor wir Aufträge für Gutachten erteilt haben, gab es eine wissenschaftliche Vorprüfung, deren Ergebnisse sehr ermutigend waren. Prof. Brinkmann aus Münster ist der einzige Gutachter, der sagt, das vorliegende Spurenbild lasse sich nur so interpretieren, daß Wolfgang Grams sich mit der untersuchten Waffe selbst den tödlichen Schuß gesetzt hat. In einem weiteren Schluß kommt er dazu. daß es aufgrund der als Wischspuren interpretierten Blutspuren an der Jacke des Zeugen Nr. 6 ausgeschlossen sei, daß der Träger der Jacke an der Tötung von Wolfgang Grams beteiligt gewesen sein könne Brinkmann hat sich da sehr weit vorgewagt; wir werden sein Gutachten zerpflückten, es wird nichts übrigbleiben. Es wird auch am Ende keine Glaubensfrage sein. Es gibt doch noch Restspuren, die sehr genau beweisen, daß da mehr als unsauber gearbeitet wurde.
Es gibt noch das Gutachten aus Zürich, das viel umfassender ist. Sein Kernsatz lautet: "Es gibt somit auch aus unserer Sicht keine neuen Erkenntnisse, die zwingend gegen eine Selbstbeibringung des Nahschusses durch Grams sprechen würden." In diesem Satz steckt drin, was der Gutachter-Auftrag war: es ging darum, die Selbsttötung durch Wolfgang festzuschreiben; das stand nach meiner Bezeugung sehr bald fest, bevor uns überhaupt ein Ergebnis präsentiert wurde. Das einzige Problem dabei war, daß Wissenschaftler einen Strich durch die Rechnung hätten machen können. Dementsprechend war die Frage an den Wissenschaftlichen Dienst der Stadtpolizei Zürich nicht offen - wofür spricht das vorgefundene Spurenbild und was ist dann denkbar? Mit dem Gutachten hatte man in Schwerin das, was man wollte, und konnte weiter konstruieren.

Interessant ist, daß sich die Zürcher nicht so weit vorwagen wie Brinkmann. Interessant ist in dem Gutachten z.B. die Bestimmung der Schußdistanzen der weiteren Verletzungen, die am Körper von Wolfgang Grams gefunden wurden. Es wurde ja eine Zeit lang diese Schußdistanz-Bestimmmung in den Medien als das Problem stilisiert. Es wurde gesagt, wenn wir unter 1,50 m kommen, dann ist klar, daß die Täter bei der GSG 9 zu finden sind. In einem weiteren Schritt wurde dann das Ergebnis präsentiert, es müßten mehr als 1,50 m gewesen sein. Für mich war neu, daß hier nicht die wissenschaftliche Methode der Distanzbestimmung angewendet worden ist, über die Beschmauchung der Schußwunde und der Kleider zu der Distanz zu kommen, sondern es wurden hier, ausgehend von der action-Munition, die eine Plastikkappe auf dem Projektil trägt, nur die Verletzungen untersucht, die diese Plastikkappen verursacht haben auf dem Körper von Wolfgang Grams. Diese Plastikkappen lösen sich nach Austritt des Projektils aus dem Lauf, senken sich dann ab, aber haben noch eine solche Wucht, daß sie bei naher Distanz auch die Kleidung durchschlagen. Allein anhand dieser Spuren kommt das Schweizer Gutachten dazu zu sagen, es handle sich um Distanzen über 1,50 m. Als wissenschaftliche Grundlage dieser Distanzbestimmung gibt es in den Akten insgesamt 20 Schußversuche mit dieser action-Munition, Versuche unter Laborbedingungen; es gab innerhalb dieser 20 Versuche erhebliche Abweichungen, und es wird festgestellt, daß diese Plastikkappen enorm anfällig sind für Sekundärwirkungen, d.h. daß schon ein kleiner Wind bewirken kann, daß sie ihre Flugbahn ändern und eine andere Auftreffposition haben. Rücksprachen mit Wissenschaftlern haben ergeben, daß 20 Versuche mit action-Munition nicht ausreichen, um eine wissenschaftliche Grundlage für die Distanzbestimmung zu schaffen.

Ich will noch mal auf den Sinn der Arbeit, die wir hier machen, zu sprechen kommen. Die Frage, die mehr noch als uns den Eltern von Wolfgang Grams gestellt wird, ist immer wieder: Warum macht ihr das? Ruth und Werner Grams werden angefeindet, weil sie nicht nur trauernde Eltern sind, sondern das Nebenklageverfahren aktiv betreiben durch ihre Anwälte. Es gibt Anfeindungen im Freundeskreis und auch darüber hinaus im Kreis derer, die darin eine Beschmutzung deutscher Polizeitruppen sehen und die am liebsten wollen, daß das eingestellt wird. Natürlich wäre das einfach, indem man uns das Mandat entzieht. Die Frage nach dem Sinn steht also im Raum, und die Frage kommt nicht nur von den Leuten, die ich eben beschrieben habe, sondern durchaus auch aus der linken Szene. Viele wissen den Staat hier einzuschätzen, wofür er steht, und machen sich keine Illusionen darüber, wofür Rechtsstaat, wenn man ihn buchstabiert, tatsächlich gut ist. Sie sagen, daß sie wissen, was in Bad Kleinen gelaufen ist, wir können uns das schenken, denn wir wissen auch, wie dieses Verfahren ausgeht, nicht erst seit Stammheim wissen wir, daß alles unter den Teppich gekehrt wird, juristische Versuche haben da noch nie weitergeholfen. Ich denke, so schnell dürfen wir nicht klein beigeben, es geht darum die politischen Kosten dieser Lügen so hoch wie möglich zu treiben. Ich denke, es ist unsere Aufgabe, die Aufgabe aller Menschen, die hier noch was wollen in dem Land, nicht an dem Punkt zurückzuweichen und zu sagen, wir lassen den Staat Staat sein und machen, was er machen will, wir wissen es besser - nein, wir haben diese Aufgabe, und ich denke, es ist wichtig, da dranzubleiben. Ich könnte mir vorstellen, ohne Utopist zu sein, daß es uns gelingen wird, im Rahmen unserer Arbeit die politischen Kosten so hoch zu treiben, daß es die Bundesregierung für opportun hält, vielleicht doch Anklage zu erheben und im Rahmen eines ordentlichen rechtsstaatlichen Strafverfahrens das Verfahren später mal einzustellen, jedenfalls nicht diesen Makel auf sich hängen zu lassen, daß sie das Verfahren aus politischen Gründen runtergebügelt habe. Diese Chance besteht noch, und dafür müssen Menschen in diesem Land kämpfen und dafür müssen Leute wie wir hier unsere Arbeit machen. Und dafür brauchen wir natürlich die Unterstützung von euch allen.

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