Eine Reaktion aus der Zeitschrift "Alhambra"

Quelle: http://www.alhambra.de/zeitung/novem03/gefangene.htm

Ewiger deutscher Winter für politische Gefangene ?
Initiative für eine Kampagne zur Befreiung der Gefangenen aus RAF und Widerstand in 2004


Wie manch eine® von Euch aus print-Medien entnommen hat bzw. anhand von Plakaten erinnern konnte, jährte sich vor kurzem die Ermordung von Wolfgang Grams zum zehnten Male. In diesem Zusammenhang ergaben sich an verschiedenen Orten Gespräche, ob es nicht an der Zeit wäre, sich für die Freilassung aller Gefangenen Frauen und Männer aus Raf und Widerstand ( z.B. RZ ) stark zu machen. Vorgeschlagen wurde eine Initiative, die für eine Kampagne mobilisiert, welche jene Befreiung der Raf-Gefangenen zum Mittelpunkt haben soll und auf Städtepartnerschaften basiert. Ziel ist es, im Verlaufe des nächsten Jahres sämtliche Gefangene aus der seit Ende 1998 aufgelösten Raf in Freiheit begrüßen zu dürfen.
Bereits im April 1992 erklärten die Militanten aus der Raf, in Zukunft auf potentiell tödliche Anschläge zu verzichten. Die damalige Regierung aus CDU/CSU/FDP antwortete darauf mit der Freilassung politischer Gefangener aus Raf und Bewegung 2. Juni. Seit der öffentlichen Inszenierung der sog. "Kinkel-Initiative" lief die sukzessive Entlassung bzw. Begnadigung von mehreren politischen Gefangenen pro Amtsjahr der Regierung Kohl unter diesem Namen. Die Rot-Grüne Regierung mit ihrem Innenminister Schily dahingegen hat, neben ihrem berüchtigten Ottokatalog, lediglich einen politischen Gefangenen ( Rolf Heissler ) im Laufe von mittlerweile fünf (!) Amtsjahren freigelassen. Demnach wäre die Forderung nach Freilassung von etwa einem Dutzend politischen Gefangenen angemessen, weil überfällig ! Es besteht natürlich die Möglichkeit, daß die Rot-Grüne Regierung ausgerechnet in diesem Punkt keine Kontinuität der Amtsgeschäfte für geboten hält und die Kinkel-Initiative still und lautlos beerdigte. Nach der Selbstauflösung der Raf im April 1998 hielt es der im September desselben Jahres ins Amt gelangte Herr Schily offenbar für vertretbar, von einmal getroffenen Vereinbarungen abstand zu nehmen und exerziert seither an ihrer Stelle den Mißbrauch justitieller Strafgewalt. Er sollte wissen, daß wir Justizmord nicht dulden, egal in welcher Form er daherkommt. Eine Kampagne zur Freilassung der Gefangenen aus Raf und Widerstand sollte deshalb auch die Frage stellen, ob die sog. Kinkel-Initiative obsolet geworden ist und hierauf eine Antwort erzwingen. Dies und die Notwendigkeit zu einer Kampagne gelten umso mehr, als Eva Haule seit 1986, Birgit Hogefeld seit 1993, Christian Klar seit 1982, Brigitte Mohnhaupt seit 1982 und Rolf Clemens-Wagner seit 1979, meistens unter übelsten Bedingungen, im Gefängnis sitzen. Manch eine® bereits zum zweiten Male. Wer einen Menschen so viele Jahre ins Gefängnis werfen läßt, ist nicht auf Bestrafung aus, sondern auf Vernichtung. Warum dies so ist, soll hier etwas weitläufiger angedeutet werden.
Zunächst einmal soll die Vermutung geäußert werden, daß eine Kampagne für die Freilassung aller Gefangenen schon deshalb Aussicht auf Erfolg haben müßte, weil das höchstzulässige Strafmaß im Jahre 2004 bei jedem einzelnen weit überzogen sein wird. Wichtig ist vielleicht auch der etwas utopische Vorschlag, daß aus der Kampagne heraus mit Masse statt Klasse vorgegangen wird. Verwiesen sei hier nur einmal auf Generalbundesarsch Kay Nehm. Dieser eröffnete unlängst ein Verfahren gegen drei Männer aus Magdeburg wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Sie sollen als Kommando "Freilassung aller politischen Gefangenen" angeblich vier Brandanschläge verübt haben. Man sieht, die Terrorismuskeule saust auch heute noch beim geringsten Anlaß auf uns hernieder. Wir sollten uns demnach mit möglichst wenig illegalen Mitteln um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit bemühen.
Zur Erreichung dieser Öffentlichkeit kommt es ganz gelegen, daß mit der Unterstützung des Reemtsma-Instituts für Sozialforschung und dem Berliner Kultursenat (PDS) für 2004 eine "RAF-Exposition" mit dem Titel "Mythos RAF" vorgesehen ist. Schon jetzt gibt es diesbezüglich hinter der Bühne recht erheiternde Auseinandersetzungen. Guido Westerwelle versprach allerdings, daß er sich dafür einsetzen werde, das "für eine Auseinandersetzung mit dem deutschen Terrorismus kein Steuergeld eingesetzt wird." Die Macher der geplanten Kunstausstellung verteidigten diese, indem sie schon jetzt, also noch im Frühstadium, versprachen, die Rote Armee Fraktion "Entglorifizieren" zu wollen. Ziel sei dabei, die Taten, die Opfer und die Trauer wieder sichtbar zu machen. Wer die "Opfer" sind, stellte der schweizer Kunsthistoriker Jean-Christophe Ammam klar, indem er die Mitglieder der damaligen RAF als "Irrläufer" bezeichnete. Es ist demnach auch klar, was gemeint ist, wenn die Geschichte der RAF "ordentlich" aufgearbeitet werden soll. Gegen eine Ordnung dieser Art sollen hier nun einige Fragmente aus der Vergangenheit unserer (?) Bundesrepublik ins Feld geführt werden.
Sicherlich wurden im Zuge der Aktionen aus der RAF heraus gravierende Fehler begangen; aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Eine dieser Aktionen brachte z.B. die Tötung des einfachen US-Soldaten Pimental mit sich - wegen einer ID-Card. Die Militanten innerhalb der Raf bestanden im Grunde auf einer Form von Kriegsrecht, die Militanten außerhalb der Raf entgegneten hier mit dem Vorwurf, daß man dem Gegner nicht derart ähnlich werden dürfe und verurteilten jene Tat. Doch werfen wir, um besser verstehen zu können, jetzt einen Blick auf die Entstehung der Raf und das gesellschaftliche Umfeld, in dem sich ihr Werdegang vollzog.
Mitte der 60‚er Jahre waren in der damaligen DDR die sog. Braunbücher veröffentlicht worden. Oftmals waren es die Kinder der dort genannten faschistischen Verbrecher, die echte Empörung über ihre Väter empfanden. Die BRD war Wirtschaftswunderland. Erhard war es - unter dem Eindruck der Invasion von 1944 - gelungen, die deutsche Industrie mittels eines von ihm eigens dafür entwickelten Konzeptes der sozialen Marktwirtschaft, vor der Demontage zu bewahren. Eingebettet wurde dieser Wirtschaftsplan in die sog. "Formierte Gesellschaft". Man möchte nun meinen, daß es sich hierbei um etwas handele, womit Armen wie Reichen der gemeinsame Aufstieg ( wie z.B. Ulrich Beck´s Fahrstuhl Effekt ) ermöglicht werden würde. Doch weit gefehlt. Es geht nicht um die Schaffung und den Erhalt einer finanziell homogenen Gesellschaft, sondern um die "Ausmerzung des (nicht nur) ökonomisch heterogenen." Die Durchdringung der Gesellschaft mittels Formierung diente schon damals "höheren Interessen", namentlich der "Redressierung des sozialen Übermuts". Es geht seither unter anderem darum, daß die Unternehmer mit ihrer Tätigkeit zunächst einmal stärker in den Erkenntnisraum ihrer Betrachter treten wollen. Aus den Protokollen des Wirtschaftstages von 1965 ist in diesem Zusammenhang denn auch eine entsprechende Forderung nach "Neubildung der Sozialsprache" zu entnehmen. Dort wurde auch der Begriff der "Formierung" unserer Gesellschaft in seltener Deutlichkeit formuliert : "Die formierte Gesellschaft ist die nach den Prinzipien der Wirtschaftsrationalität total durchorganisierte Gesellschaft. Die Interessen der Wirtschaftsdynamik - gleichbedeutend mit den Konzerninteressen - sind das Kriterium, an dem soziale Wünsche, Weltanschauungen, moralische Wertvorstellungen, künstlerische und wissenschaftliche Leistungen geprüft und als einbaufähig oder störend erkannt werden. Störelemente soll das gesunde >gesamtgesellschaftliche Bewußtsein< automatisch als gemeinschaftsfeindlich zersetzend aussondern. Der Mensch wird zum marktwirtschaftlichen Manipulationsobjekt nicht nur in seiner sozialen, sondern auch in seiner bewußtseinsmäßigen Existenz. Humanismus, Demokratie, der soziale und liberale Gedanke, haben in dieser betriebsmäßig disziplinierten Gesellschaft … keinen Platz mehr." Diese Kampfansage der Unternehmer an die Freiheit der Bevölkerung bestimmte das Umfeld und den Beginn der Raf entschieden mit. Reinhard Opitz sei noch heute für diesen abklärenden Interessennachweis der Unternehmensführer gedankt. (Quelle : >Der große Plan der CDU : Die Formierte Gesellschaft< , in : Blätter f. dt. u. internationale Politik, Heft 9/65, Köln ). Festzuhalten bleibt, daß 1965 offen formuliert wurde, was heute als Sachzwang verkleidet daherkommt und als solcher umgesetzt wird. War die Selbstorganisierung der Militanten innerhalb einer Organisation wie der Raf also die Tat von "Irrläufern" ?
In den Jahren 1964/65 - das Bundeskabinett rüstete für die sog. Notstandsgesetze - war es insbesondere auch Ulrike Meinhof, die als Chefredakteurin der Zeitschrift Konkret, immer wieder die deutsche Öffentlichkeit dazu aufforderte, das Grundgesetz zu verteidigen, da die hohen Herren es schon lange nicht mehr tun würden. Tatsächlich verloren die Abgeordneten des Bundesparlamentes am 11. Dezember 1968 die Verfügungsgewalt über die Haushaltsmittel (Budgetrecht), wobei die inhaltliche Debatte betreffend dieser folgenschweren Abstimmung "nach" (!!!) derselben erfolgte. Bezüglich dieser "Machtverschiebung im Sinne einer Führungsverantwortung" zugunsten der "Regierung" kann ohne weiteres von einem Ermächtigungsgesetz gesprochen werden. Dieser als Haushaltsverfassungsreform bezeichnete Vorgang erhielt Gesetzeskraft, obwohl das Plenum überhaupt nicht beschlußfähig war und von dem Abgeordneten Dorn im Nachhinein als eine "Umfunktionierung des Parlaments" gegeißelt wurde. Mann / Frau darf sich hier nichts vormachen ! Am 11. Dezember 1968 erfolgte in der BRD der entscheidende erste Schritt zur Aufhebung der Gewaltenteilung. Jeglicher Parlamentsbeschluß, welcher Mehrkosten in sich schließt, kann seither durch die Regierung (Exekutive) außer Kraft gesetzt werden. Insbesondere deshalb zeichnet sich die Legislative im Parlament in zunehmendem Maße durch Abwesenheit aus. Politik ist zwecklos geworden, da sie sich nicht mehr - nach entsprechender Debatte - als zahlenmäßige Position verbindlich in einen Haushaltplan eingetragen werden kann. Heute wissen selbst die meisten Abgeordneten gar nicht mehr, was parlamentarische Demokratie eigentlich ausmacht. Auch das Ermächtigungsgesetz von 1934 übertrug in Art. 1 die Budgetgewalt der Regierung und begründete somit jene Herrschaft der Exekutive, von welcher heute immer mehr Akademiker an unseren Universitäten so gerne schwärmen. Im Unterschied zu 1934 erfolgte die Ermächtigung der Führung im Dezember 1968 aber nicht über einen Geschäftsordnungstrick, nein, auch gegen diese wurde wissentlich (!) verstoßen. Für die "wesentliche Veränderung der Verfassung", in dessen Rahmen sich auch die Geschäftsordnung des Bundestages bewegen muß, wurde dieselbe diesmal erst im Nachhinein "angepaßt". Möglich waren diese Vorgänge offensichtlich aufgrund des kurz vorher eingeführten, verschärften, Fraktionszwanges. Jeder Demokrat, der in diesem Falle ein Recht auf Widerstand nach Art. 20 GG verwirft hat selbst nicht ansatzweise das Recht, die Bezeichnung "Demokrat" für sich in Anspruch zu nehmen.
Ironischerweise begann die Schuldenlawine dieser Republik ( wie auch schon z.Zt. des Nazi-Faschismus ) in eben jenem Moment, in welchem unsere (?) Legislative entmachtet wurde. Nicht nur der heutige Bankrott ist gewissermaßen ein Signum der Gewaltenfusion. Dazu bedurfte es im Vorfeld einer Diffamierung und Denunzierung der Demokratie. Wie hieß es also nur wenige Jahre vor dem o.g. Vorgang im Dezember 1968 so treffend auf dem 1965‚er Wirtschaftstag in Düsseldorf : "Der Demokratismus wittert Herrschaft in allen Formen … . Unverkennbar ist heute die Neigung, die Demokratie zur verbindlichen Weltanschauung zu steigern. … Dieser Demokratismus ist eine eminente Gefahr … . Demokratismus ist die logische Vorform zum totalen Kollektiv." Gut drei Jahre später hatten die deutschen Industriellen diese Gefahr auf ihre Art abgewendet. Formuliert und ausgesprochen wurde diese Gefahr durch den in Düsseldorf anwesenden Prof. Dr. Götz Briefs von der Georgetown University in Washington D.C. . Er erhielt für diese Formulierungen großen Beifall durch die Anwesenden Bonzen. Kennedy, welcher sinngemäß einmal sagte, daß man als Demokrat die Rüstungsindustrie abschaffen müsse, weil sie sonst einen selbst und die Demokratie abschaffe, war unlängst in Dallas erschossen worden. Im Hintergrund lauerten u.a. bereits Nixon und, schon damals, Rumsfeld. Die nachfolgende Kommentierung anläßlich der Wahlen Chiles im Jahre 1970 durch Nixons Sicherheitsberater Kissinger macht beispielhaft deutlich, daß nicht nur der 11. September vor 30 Jahren ganz anders chiffriert wurde. Kissinger : "Ich kann nicht einsehen, warum wir daneben stehen und zuschauen sollten, wenn ein Land kommunistisch wird, bloß weil seine eigene Bevölkerung nicht in der Lage ist, verantwortlich zu handeln." 3 Jahre später äußerte sich CSU-Chef Franz Josef Strauß unmittelbar nach dem blutigen Militärputsch in Chile wie folgt : "Angesichts des Chaos, das in Chile geherrscht hat, erhält das Wort "Ordnung" für die Chilenen plötzlich wieder einen "süßen Klang". Eben diese Form der Ordnung und ihr "süßer Klang" wurde durch die Raf bekämpft.
Ulrike Meinhof, bis zu ihrer Ermordung 1976 Mitglied in der illegalen KPD, glaubte tatsächlich, Realpolitik zu betreiben. So auch gegen den Vietnamkrieg (endete 1976). Als ein wichtiges Gründungsmitglied der Raf beteiligte sie sich 1972 an einem Anschlag gegen das US-Hauptquartier in Heidelberg. Dort war der Hintergrund derjenige, daß die US-Langstreckenbomber innerhalb von nur 9 Monaten mehr Bomben und Napalm auf die demokratische Republik Vietnam abwarfen, als auf Deutschland und Japan zusammen während des gesamten 2. Weltkrieges. In Anbetracht dieser Relationen wurde der Anschlag, welcher auch für einige US-Soldaten tödlich abging, auf diese Bomberleitzentrale ausgeführt. Außer Gefecht gesetzt wurde in Heidelberg u.a. ein Zentralcomputer, welcher sämtliche US-Bomberströme koordinierte. In der Folge mußten die Einsätze der Langstreckenbomber für längere Zeit ausgesetzt werden. Daß dieser Anschlag der Raf zum Ziel hatte, dem staatlichen Terror etwas entgegen zu setzen, blieb notwendigerweise in unseren überparteilichen Medien meist unerwähnt. In Vietnam dahingegen verspürte man unter der Zivilbevölkerung durchaus Dankbarkeit dafür, daß ein ihnen unbekanntes Grüppchen, den Horror dieser weltweit schwersten aller bisher jemals gekannten konventionellen Bombardements, schlagartig beendet hatte. Hier dahingegen begann der Krieg gegen den Terror.
Während es in den Vereinigten Staaten den Anti-Kriegs und Anti-Rassismus Bewegungen gelang, die öffentliche Meinung für einen Vietnamkrieg umzukehren bzw. die dortige Apartheid soweit zurückzudrängen, daß in der heutigen US-Regierung, auch wenn sie inzwischen antidemokratisch handelt, Schwarze in hohen Ämtern sitzen, wurde es in Deutschland zunehmend düster. Die Demokratie war in Deutschland schon immer ein kränkelndes Kind, auf welches insbesondere die Juristen vehement einstachen. Aus diesem Grunde sei einer dieser furchtbaren Talarträger einmal exemplarisch dargestellt. Der wohl gefährlichste Initiator faschistischen Unrechts war in Westdeutschland der prominente Politiker und Hochschullehrer Theodor Maunz. Dieser formulierte und rechtfertigte im III. Reich die sog. "Schutzhaft". Vollstreckt wurde diese Schutzhaft in Gefangenenanstalten und Konzentrationslagern. Maunz zufolge sind Konzentrationslager eine Einrichtung gewesen, welche "der Erhaltung der Volksgemeinschaft" dienten. Damit legitimierte dieser Jurist maßgeblich den Rechtsentzug und den Tod von ca. 6 Millionen Juden. Weitere Leistungen des Theodor Maunz bestanden in der Liquidation der Grundrechte der Bürger zugunsten der Gestapo und der Begründung ihrer Rechtlosigkeit. Neben der juristischen Bewertung von SS und Gestapo als "überragende Bestandteile" des faschistischen Staates reformulierte er sowohl "Großraumprinzip" als auch "Führerprinzip". Als Dr. Gerhard Haney, Direktor des Instituts für Staats- und Rechtstheorie der Universität Jena am 09.07.64 im Zuge des Erscheinens der Braunbücher dieses Tatsachenmaterial der Öffentlichkeit präsentierte, mußte der Faschist Maunz von seinem Amt als Staatsminister für Unterricht und Kultus einen Tag später zurücktreten. Heute wissen wir, daß die in Westdeutschland noch heute verbotenen Braunbücher, viel zu harmlos abgefaßt worden sind. Dieses Schwein saß bereits im Vorfeld der Gründung dieser Republik wieder im Unterausschuß II, Finanzen (Budgetrecht) des Parlamentarischen Rates und torpedierte von dort aus über den Redaktionsausschuß die im Grundgesetz vorgesehene Gewaltenteilung. In den fünfziger Jahren durfte dieser furchtbarste aller Juristen in Zusammenarbeit mit Roman Herzog den heute noch einzig in wirklichem Gebrauch befindlichen Kommentar zum Grundgesetz verfassen. Der später verfaßte "Alternativkommentar" von Preuß wurde durch die hiesigen Juristen nicht zitiert und damit eingestellt. Noch heute steht in dem GG-Kommentar Maunz / Herzog, daß die Demokratie ein "Dilemma" sei. Sein Schüler, unser späterer Bundespräsident Roman Herzog, erklärte den Art. 139, welcher die Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus garantiert, für obsolet. Auch Herzog ist bis heute ein strikter Gegner der Demokratie. Seiner Meinung nach ist "die Entwicklung des Menschen … in eine Richtung gegangen, die nicht mehr nur die innere Souveränität des Staates, sondern auch die bisher fast unangezweifelte innere Souveränität der Gesellschaft als fragwürdig erscheinen läßt." Garant dieser "inneren Souveränität der Gesellschaft" könne nach Herzog nur ein starker Staat sein, dessen "Abgleiten in den Totalitarismus" zwar eine reale Gefahr darstelle, gegenüber "einer mit Sicherheit totalitär werdenden Gesellschaft" aber das "kleinere Übel" darstelle. Diese bereits 1971 formulierte Forderung nach permanentem und massivem Einsatz polizeilicher Mittel legitimiert Herzog einen Platz in der Tradition von Laband, Schmitt und Maunz. Den Nachruf seines Ziehvaters Maunz formulierte 1993 der Extremistenführer Gerhard Frey mit der Bemerkung, daß Maunz "allwöchentlich durch seine hervorragenden politischen Beiträge ohne Autorenangabe in der >National-Zeitung< vertreten" gewesen sei. Herzog antwortete hierzu später : wenn das stimmt, dann sei das "ganz schlimm".
Das Umfeld, in welches die Raf ihren Kampf hineintrug, war eines, das reichlich mit re-etablierten NS-Verbrechern gefüllt war, die nicht selten mit ihrer Vergangenheit auf geradezu unerträgliche Weise kokettierten. Wenn die Raf also davon ausging, daß ihre Aktionen für sich selbst sprechen würden und keiner sachlichen Erklärung bedürften, so erstreckte sich dieses Verstehen vermutlich in erster Linie auf die Überlebenden des NS-Terrors und ähnlich gelagerte Leben, die aber oftmals in ihrer passiven Opferrolle, meist aus Angst, bis zum Ende verharrten. Die Täter, nicht selten ehem. Mitglieder des SS-Freundeskreises Heinrich Himmlers, rülpsten, die gequälten schwiegen, so sah dieses Umfeld im einzelnen sehr oft aus.
Die Auseinandersetzung zwischen der RAF und BRD wurde im Verlauf der siebziger zunehmend blutiger. Im Jahre 76 versuchte Ulrike Meinhof, 1972 festgenommen und wenig später mit anderen Gefangenen in Stuttgart Stammheim in Isolationshaft befindlich, mit Blick auf den Anschlag in Heidelberg, ein Recht auf Widerstand in den dort geführten Prozeß einzubringen. (Ihr Zwangsverteidiger : Otto Schily ). Dieses Grundrecht auf Widerstand ( Art. 20 GG ), sollte wichtige politische Inhalte in das Verfahren einführen. Hierfür konnte sie hochrangige Offiziere aus US-Army und Geheimdienst als Zeugen gewinnen. Es waren u.a. Winslow Peck und Barton Osborne. Beide waren inzwischen nicht mehr im aktiven Dienst und hatten sich vor ihrem Erscheinen als Zeugen der Verteidigung von ihren ehemaligen Dienstherren bescheinigen lassen, daß ihnen weder ihre Ehre, noch ihre Bezüge oder sonstigen Ansprüche, gestrichen würden. Der Inhalt ihrer Aussagen ging dahin, daß die von Heidelberg aus gesteuerten Bombardements derart angelegt waren, maximale Verluste unter der Zivilbevölkerung anzurichten. Ulrikes Rechtsanwalt Dr. Heldmann zitierte gegen den Antrag der Bundesanwaltschaft, diese Zeugen nicht zuzulassen, den ehemaligen Generalbundesanwalt von Hessen, Fritz Bauer, welcher geschrieben hatte : "Das Widerstandsrecht erschöpft sich nicht im innerstaatlichen Bereich. Es überschreitet die nationalstaatlichen Grenzen. Es steht nicht nur jedermann zu, sondern kann auch zugunsten von jedermann ausgeübt werden." (So geschehen z.B. mit dem nicaraguanischen Diktator Somaza in Paraguay). Damit waren nach Auffassung der Raf nicht nur Heidelberg, sondern auch das IG-Farbenhaus in Frankfurt am Main mit seinem ebenfalls entscheidenden Zentrum für die US-Aktivitäten während des Vietnam-Krieges, legale, anschlagsrelevante Ziele. Doch es kam ganz anders. Ulrike Meinhof wurde am 08. Mai 1976, dem Jahrestag des Kriegsendes, in ihrer Zelle gelyncht. Gefangene in anderen Zellentrakten und Gefängnissen haben später in Selbstversuchen sogar nachgewiesen, daß man sich mit einem in Streifen geschnittenen Handtuch nicht aufhängen könne, weil dieses einem entsprechenden Körpergewicht nicht standhalte. Sie wurde, was in dem später entstandenen Film "die bleierne Zeit" zum Ausdruck gebracht wurde, demnach erst getötet und später mit diesem Strick um den Hals an das Zellenfenster gehängt. Dafür spricht auch, daß es Ulrike Meinhof verhältnismäßig gut gegangen sei, weil die Verteidigung jetzt endlich ihre Zeugen in den Prozeß einbringen konnte. Die Zeugen Peck und Osborne wurden durch die deutsche Staatsanwaltschaft als Verräter diffamiert und bezeichneten ihrerseits, zurück in den USA, die deutsche Gerichtsbarkeit als Faschistoid. Betreffend der Ermordung der Angeklagten Meinhof kam der Auspruch des Staatssekretärs Herold zum Tragen, wonach "Aktionen gegen die RAF" immer "so abgewickelt" werden müssen, "daß Sympathisantenpositionen abgedrängt werden." Hätten Mediziner es damals erreicht, daß, wie es später abermals bei Gudrun Ensslin versucht, aber durch die Justiz verhindert wurde, eine Histaminanalyse durchzuführen, wäre die Todesursache leicht zu entscheiden gewesen. Bei Selbstmord ist die lang nachweisbare Histaminausschüttung sehr hoch. Tote Selbstmörder dahingegen haben keine erhöhten Histaminwerte. Gudrun Ensslins Einschätzung sollte sich als richtig erweisen, als sie kurz vor ihrer eigenen Lynchung feststellte : "Nichtstaatliche Gewaltanwendung" zu ächten bedeutet, daß das Moment revolutionärer Umwälzung, das als Widerstandsrecht in bürgerlichen Verfassungen vermittelt und tradiert ist, elimimiert wird.
Ein nachvollziehbares Beispiel für die Abstrafung eines Täters aus dem NS-Unrechtsstaat ist vermutlich die Entführung des ehem. SS-Führers und späteren Präsidenten des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) und der Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) im September 1977 durch ein Kommando der Raf. Dies gilt um so mehr, als einer seiner Richter der Sohn eines KZ-Häftlinges war. Ziel der Aktion war es, die Freilassung der Gefangenen Ensslin, Raspe, Baader und Möller zu erzwingen. Die Geisel war durchaus geeignet. Stattdessen erschien am 12.10.77 der damalige Bundespräsident Walter Scheel, verwandt mit Schleyers Studentenführer Gustav Adolf Scheel, anläßlich der Verleihung des Theodor-Wolff-Preises in Stuttgart und hielt, ganz offensichtlich mit Blick auf die kommenden Ereignisse, eine Rede, in welcher er die anwesende Presse über die Probleme mangelnder Selbstzensur aufklärte. In der Nacht vom 17./18. Oktober wurden dann die Raf-Gefangenen, welche nach Vietnam ausgeflogen werden wollten, in Stuttgart-Stammheim ermordet. Nur Irmgard Möller überlebt schwerverletzt und wird - nach einer erfolgreichen Kampagne - 1993 aus der Haft entlassen. Irmgard Möller hat stets bestritten, in jener Nacht einen Selbstmordversuch unternommen zu haben. Sie überlebte jene Nacht schwerverletzt mit einer akuten Herzbeuteltamponade. Mindestens vier Mal soll sie selbst mit einem stumpfen Anstaltsmesser auf ihr Herz eingestochen haben. Jeder Kardiologe würde über derart abenteuerliche Berichte von Amtsärzten den Kopf schütteln oder gar lachen, wenn es nicht so tragisch wäre. Ob Mord oder Selbstmord, dieses Fremdverschulden hätte bei Gudrun Ensslin unschwer anhand eines Histamintests festgestellt oder ausgeschlossen werden können, denn sie wurde, wie Ulrike Meinhof, erhängt. Unklar blieb bis heute auch, wie sich Andreas Baader eigenhändig einen Genickschuß versetzt haben soll. Wer von euch in der Vergangenheit mit Waffen zu tun gehabt hat, weiß, wie viel Kraft es kostet, eine Pistole abzufeuern. Völlig unmöglich ist es, wie bei Andreas Baader geschehen, sich einen solchen Genickschuß aus 30 - 40 cm Entfernung selbst beizubringen. Selbst ein aufgesetzter Schuß wäre in der von den Kriminaltechnikern ermittelten Weise nicht durchführbar gewesen. Die - wie später auch bei Wolfgang Grams - fehlenden Schmauchspuren an den Händen und Unterarmen von Andreas Baader sind ebenfalls nur schwerlich mit einer Selbstbeibringung des tödlichen Schußes in Einklang zu bringen. Im Unterschied zu 1977 wurden 1993 bei Wolfgang Grams die betreffenden Körperteile gründlich gewaschen, um diese fehlenden Schmauchspuren zu vertuschen. Letztlich ist noch anzumerken, daß keines der Opfer über jene Schalldämpfer verfügte, welche das staatliche Todeskommando einsetzte. Als Reaktion auf die Ermordung der in Stammheim einsitzenden Gefangenen wurde Dr. Hanns Martin Schleyer hingerichtet. Über dieses "Opfer", das während des sog. III. Reiches nicht nur eine private Mensa an einer tschechischen Universität betrieb, sondern auch für die Schindung von etwa 600.000 Zwangsarbeitern maßgeblich mitverantwortlich war, soll hier noch einiges kurz angemerkt werden.
Schleyer war als SS Führer seit Ende 1941 Leiter des Präsidialbüros im Zentralverband der Industrie für das damalige Protektorat Böhmen und Mähren dem SS Obergruppenführer Heydrich, und damit dem Chef des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA), unterstellt. Nachdem Heydrich im Mai 1942 einem Bombenattentat zum Opfer fiel, unterstand Schleyer als SD-Führer des Reichsführers SS dem neuen RSHA-Chef Ernst Kaltenbrunner, dem Nachfolger Heydrichs. Somit unterstand Schleyer der Spitze der Terrorzentrale des "Dritten Reiches", welche ihn mit Wirkung vom 01. Januar 1944 direkt dem Reichssicherheitshauptamt unterstellte.
Das dunkelste Kapitel, welches dankenswerter Weise durch Bernt Engelmann explizit Schleyer nachgewiesen werden konnte, beginnt mit dem Zusammenbruch der Front Anfang Mai 1945 in der Tschechischen Hauptstadt Prag. Dieser Zusammenbruch der Front löste in Prag den Aufstand aus, der am 05. Mai 1945 begann, wobei Soldaten der - bis dahin auf deutscher Seite eingesetzten, aus sowjetischen Kriegsgefangenen und Überläufern gebildeten - Wlassow-Armee die tschechischen Aufständischen unterstützten und mit Waffen versorgten, wogegen die SS mit brutalsten Repressalien versuchte, des Aufstands Herr zu werden.
Am Abend des 05. Mai hielt eine Gruppe tschechischer Aufständischer unter Führung des Ingenieurs Miroslaw Sedlacek ein Schulgebäude im umkämpften 4. Bezirk umzingelt, worin sich eine SS-Abteilung verschanzt hatte. Obwohl die Tschechen über Minenwerfer verfügten, wagten sie nicht anzugreifen, weil die SS etwa zwanzig Geiseln, Beschäftigte der Firma Janecek, in ihrer Gewalt hatte. Zwischen 21 und 22 Uhr schickten sie einen Parlamentär in die Schule, um über die Freilassung der Geiseln zu verhandeln. Der SS-Kampfkommandant ging auf die Forderung ein, verlangte aber, außer Garantien für seine und seiner Leute Sicherheit, daß ihm die Aufständischen seine Ehefrau und sein Kind herbeibringen sollten. Er gab ihnen die Anschrift seiner (arisierten) Villenwohnung, (die EigentümerIn starb im KZ), und tatsächlich wurde gegen Mitternacht seine Frau, die ein kleines Kind auf dem Arm trug, mit einem Auto zum Schulgebäude gebracht und gegen die Geiseln ausgetauscht. Dann zogen sich die Aufständischen vereinbarungsgemäß zurück.
Am nächsten Tag, dem 06. Mai 1945, kam es in der unmittelbaren Umgebung des Schulgebäudes zu einem Massaker der SS an der Zivilbevölkerung. Im Keller des Hauses 253 der damals Usobska genannten Strasse - heute : Strasse des 06. Mai - sowie im Garten des Nachbarhauses 254, etwa 120 Meter vom Schulgebäude entfernt, wurden insgesamt 41 Menschen erschossen. Es handelte sich nach amtlichen Feststellungen um unbewaffnete ältere Männer sowie um Frauen und Kinder. Zwei der ermordeten Frauen waren hochschwanger, einige Kinder jünger als drei Jahre, eines war erst wenige Monate alt. Die Namen der Opfer sind dort noch heute auf einem Denkmal verzeichnet. Der Täter trug Mensurnarben und sein Name lautete : Schleyer.
In der Zeit des deutschen Herbstes erhielten deutsche Täter Staatsbegräbnis 1. Klasse, ihren toten Gegnern dahingegen füllte man durchaus die Köpfe mit Stroh - ein geradezu typischer Akt, weshalb dieser eher sinnlose, weil maßlos ungleiche Kampf, bis aufs Messer ausgetragen wurde - auch nach demdeutschen Herbst. Eines muß man aber immer wieder zurückweisen : Irrläufer waren die Frauen und Männer in und um der Raf im allgemeinen keineswegs. Deshalb befürchten die Angehörigen der "Opfer" des Terrorismus anläßlich der Raf-Exposition im nächsten Jahr auch "Diffamierungen" seitens der radikalen Linken. Und schon allein weil diese Befürchtungen durchaus berechtigt sind : Laßt uns jetzt in eine Diskussion für eine Kampagne zur Freilassung der verbliebenen, noch immer in Haft einsitzenden Raf Gefangenen einsteigen und die Freilassung derselben im kommenden Jahr durchsetzen.
Wider die falsche Republik -
Nieder mit dem deutschen Herbst !
Der Frühling wird kommen !
Kuno Fischer

Quellen :
+ Sieber, Ursel ; Siegler, Bernd ; Wiedemann, Charlotte : Deutsche Demokraten. Wie rechtsradikal sind CDU & CSU ? Göttingen 1994.
+ Engelmann, Bernt : Grosses Bundesverdienstkreuz. Tatsachenroman. Göttingen 1998.
+ Scheel, Walter : Werden wir noch richtig informiert ? In : Vorkurs Deutsch. Hrsg. V. Heinz Beier, Friedrich Leiner, Rüdiger Wagner. München 1988.
+ Aust, Stefan : Der Baader Meinhof Komplex. Hamburg 1986.
+ Haney, Gerhard : Maunz im Dienste des Faschismus und der CSU - Initiator faschistischen Unrechts, prominenter Politiker und Hochschullehrer in Westdeutschland. Eine Dokumentation. Jena 1964.
+ Opitz, Reinhard : Der große Plan der CDU : Die Formierte Gesellschaft. In : Blätter für deutsche und internationale Politik, Heft 9 / 1965, Köln.
+ Opitz, Reinhard : Europastrategien des deutschen Kapitals 1900 - 1945. Bonn 1994.
+ Bundestagsprotokolle : Deutscher Bundestag - 5. Wahlperiode - 204. Sitzung. Bonn, Mittwoch, den 11. Dezember 1968. Seiten 11080 - 11083.
+ Baader, Andreas ; Ensslin, Gudrun ; Raspe, Jan-Carl : Stammheim und die Linke. In : Konkret, Heft 9, Sept. 1997. Aus : Erklärung. In : Konkret, Heft 2 u. 3, 1977.
+ Köhler, Otto : Der Jasager. Ein Nachruf auf Theodor Maunz. In : Konkret, Heft 12, Dez. 1993.
+ Mauz, Gerhard : Ich bin nicht nur wütend. Gerhard Mauz über Theodor Maunz, den "wunderbaren Wegbegleiter" der DVU. In : Der Spiegel, 42 / 1993.
+ Tolmein, Oliver : Ikone und Präperat. Ein Nachruf auf Ulrike Meinhof. In : Konkret, Heft 5, Mai 1996.
+ Delius, F. C. : Wir Unternehmer. Über Arbeitgeber, Pinscher und das Volksganze. Eine Dokumentar-Polemik anhand der Protokolle des Wirtschaftstages der CDU/CSU 1965 in Düsseldorf. Bielefeld 1983.
+ Reinecke, Stefan : Neue Phantombilder. In : Die Taz, Ausg. V. 25. Juli 2003, Brennpunkt Seite 3. Ebenda + Ammann, Jean-Christophe : Wunden werden immer aufgerissen.
+ Hachmeister, Lutz : Schleyer. Eine deutsche Geschichte. In : ARD, ausgestrahlt am 20. August 23 Uhr. Zu dieser Fernsehdokumentation :Es ist erst drei, du Flasche. In : Bericht der Beilage der Taz v. 16./17. August 2003, in : Taz mag, Seite III.
+ Kultursenator Flierl für RAF-Exposition. In : Junge Welt v. 08. August
2003, Seite 6.
+ Zwischenmeldung von "Freiheit Jetzt". In : Angehörigen Info No. 201 v. 28.11.97, Seiten 2 - 4.
+ Wandt, Christiane : Terrorbande RAF vor "Entglorifizierung" ? In : Nordwest - Zeitung v. 05. August 2003. Seite 4.
Weitere aktuelle Hinweise / Artikel :
+ Befreiung als Perspektive - 10 Jahre Tod von Wolfgang Grams - glaubt den Lügen der Mörder nicht. In : Zeck, Info aus der Flora. No. 115, Juli 03, Seite 22-23.