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In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren sieben Landes-Flüchtlingsräte den am 14. Juni 2005 in Frankfurt stattfindenen Prozess gegen den Inhaber der libertad.de-Domain. Sie fordern Meinungsfreiheit im Internet und finden die Aktions gegen Lufthansa politisch richtig und angemssen.
Flüchtlingsräte begrüßen online Demo gegen Lufthansa Prozess gegen Libertad! wegen der Aktion wird missbilligt
In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren sieben Landes-Flüchtlingsräte den am 14. Juni 2005 in Frankfurt stattfindenen Prozess gegen den Inhaber der libertad.de-Domain. Sie fordern Meinungsfreiheit im Internet und finden die Aktions gegen Lufthansa politisch richtig und angemssen.
In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren sieben Landes-Flüchtlingsräte den am 14. Juni 2005 in Frankfurt stattfindenen Prozess gegen den Inhaber der libertad.de-Domain als nicht zeitgemäß. Wenn man im Internet Verträge abschließen kann, muss man dort auch demonstrieren können. "Unabhängig von diesen rechtlichen Fragen finden wir den Protest gegen die Abschiebungen der Lufthansa politisch richtig und angemessen", heisst es in der Erklärung. Die Flüchtlingsräte aus Saarland, Hessen, Hamburg, Brandenburg, Niedersachsen, Bayern und Berlin bekennen außerdem, das sie mitdemonstriert haben. "Da wir aber aus unserer Alltagsarbeit wissen, dass kein Mensch freiwillig flieht, ist es notwendig, gegen diese Abschiebungen zu protestieren: Selbstverständlich auch im Internet. Schließlich verkauft die Lufthansa auch einen Teil ihrer Tickets auf dem Marktplatz des Internets. Und genau auf diesem virtuellem Marktplatz haben wir uns im Sommer 2001 versammelt und gegen die Zwangsabschiebungen in Folterländer protestiert".
Erklärung der Flüchtlingsräte Erklärung der Flüchtlingsräte als Layout-Version/pdf-Datei
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Dokument veröffentlicht am 11.06.2005 um 20:35 Uhr durch OnlineRedaktion
zuletzt geändert am
17.06.2005 - 07:31
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