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In einem Haus, in dem ehemalige Gefangene, die an Wernicke-Korsakoff erkrankt sind ihr Leben weiterführen, wurde eine Operation durchgeführt, um den Lebenswiderstand dieser Menschen zu brechen
Cumhuriyet, 18.03.2004
ANKARA (Büro der Cumhuriyet)
Der Vorsitzende des Menschenrechtsvereins (IHD) in Ankara, Süleyman Turan, berichtete, dass 351 Gefangene, die aufgrund der Erkrankung an Wernicke-Korsakoff aus der Haft entlassen wurden, nun mit der Begründung, ihr Zustand hätte sich gebessert, erneut ins Gefängnis gebracht wurden.
In einer schriftlichen Presseerklärung gab Turan an, dass die Gesundheitsprobleme in den Gefängnissen der Öffentlichkeit vorenthalten werden sollen, indem das Gesuch des IHD, eine Gesundheitskontrolle in den Gefängnissen durchzuführen abgelehnt wird. Turan, der mitteilte, dass die 351 Gefangenen, die man aufgrund ihrer Erkrankung an Wernicke-Korsakoff freiließ, mit der Begründung, ihr Zustand hätte sich gebessert erneut inhaftiert wurden, fuhr fort: In einem Haus, in dem ehemalige Gefangene, die an Wernicke-Korsakoff erkrankt sind ihr Leben weiterführen, wurde eine Operation durchgeführt, um den Lebenswiderstand dieser Menschen zu brechen.
Mit der Begründung, seinen Militärdienst nicht angetreten zu haben, wird der schwerkranke Wernicke-Korsakoff Patient Ömer Ünal, der sich in dem Haus befand, seit zwei Tagen in der Armeeabteilung festgehalten.
In der Erklärung werden folgende Personen aufgezählt, die sich in verschiedenen Gefängnissen unter Isolationshaft befinden:
Erol Zavar und Hüseyin Yildirim im Tekirdag F- Typ Gefängnis, Sema Türkdogan im Bakirköy Frauengefangenenhaus, Filiz Gülkokuer im Gebze Gefängnis, Sermin Dorak im Kürkçüler Gefängnis, Sevinc Sahingöz im Kirsehir Gefängnis.
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Dokument veröffentlicht am 18.03.2004 um 19:27 Uhr durch Libertad_Sued
zuletzt geändert am
17.06.2005 - 07:31
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